Gemeinsam angepackt: Alte Zäune weg, Platz für Neues!
Die alten Zäune rund um unsere Klärteiche waren ganz schön in die Jahre gekommen. Höchste Zeit also, sie durch neue zu ersetzen! Doch bevor die neuen Zäune aufgestellt werden konnten, hieß es erst einmal: Ärmel hochkrempeln, alte Drahtzäune abbauen und morsche Holzpfähle aus der Erde ziehen.
Der Bauausschuss hatte deshalb für Samstag, den 10. Oktober, zu einer gemeinsamen Aufräumaktion eingeladen. Das Ziel: Das Gelände rund um die Klärteiche für den Aufbau der neuen Zäune ab dem 12. Oktober vorbereiten.
Mit guter Laune und schwerem Gerät
Bei strahlendem Herbstwetter fanden sich am Samstagmorgen pünktlich um 9 Uhr rund 20 hochmotivierte kleine und große Helfer:innen aus unserer Gemeinde an den Klärteichen ein.
Ausgerüstet mit guter Laune, Kneifzangen, Flex und jeder Menge Tatendrang ging es gleich zur Sache. Für die schweren Arbeiten standen außerdem zwei kräftige Weidemann-Radlader und ein Trecker bereit.
In kleinen Teams arbeiteten sich die Helfer:innen entlang der Teiche vor. Drahtgeflechte wurden von den Pfählen gelöst, zusammengerollt und für die Entsorgung vorbereitet. Die morschen Holzpfähle ließen sich glücklicherweise recht leicht aus der Erde ziehen und wurden mit den Radladern abtransportiert.
An einigen Stellen hatte sich die Natur das Gelände allerdings schon ordentlich zurückerobert. Besonders die Brombeeren hatten die alten Zäune über die Jahre fest in Beschlag genommen. Hier erwiesen sich die kräftigen Maschinen als besonders hilfreich.
Dank der guten Organisation und des tatkräftigen Einsatzes aller Beteiligten ging die Arbeit erstaunlich schnell voran: Nach gerade einmal zwei Stunden waren sämtliche alten Zäune entfernt und die Überreste abgeräumt!
Noch Energie übrig? Na dann weiter!
Weil das alles so flott geklappt hatte, wurde kurzerhand die nächste Aufgabe angepackt: der Rückschnitt der Bäume rund um die Klärteiche.
Mit Motorsäge und entsprechender Schutzausrüstung machten sich die erfahrenen Helfer ans Werk. Morsche Äste und Altholz wurden entfernt, stark überhängende Zweige zurückgeschnitten und die Bäume wieder in Form gebracht.
Auch am Boden gab es reichlich zu tun. Die abgeschnittenen Äste mussten schließlich zusammengetragen und aufgeschichtet werden.
Dabei zeigten besonders unsere jüngsten Helfer:innen beeindruckenden Einsatz. Man hatte fast den Eindruck, dass ihnen kein Ast zu groß zum Wegschleppen sein konnte!
Nach einer weiteren Stunde war auch diese Arbeit geschafft. Die Bäume waren wieder in Form und ein beeindruckender, rund vier Meter hoher Haufen aus Ästen und Holz zeugte davon, wie viel an diesem Vormittag geleistet worden war.
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!
Nach 3 Stunden körperlicher Arbeit waren alle ein wenig aus der Puste – und hatten sich eine ordentliche Stärkung mehr als verdient.
Zum Glück wartete bereits ein leckeres Mittagessen auf die fleißige Truppe. Bei Gulasch, Würstchen und Ratatouille von der Metzgerei Steffen aus Lütjenburg sowie kühlen Getränken kamen die Lebensgeister schnell zurück.
In geselliger Runde wurde gegessen, geschnackt und natürlich auch ein bisschen stolz auf das gemeinsam Geschaffte zurückgeblickt.
Denn das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen!
Gemeinsam geht einfach mehr!
Was für ein Vormittag! In nur drei Stunden haben rund 20 Helfer:innen nicht nur die alten Zäune rund um unsere Klärteiche entfernt, sondern gleich noch die Bäume zurückgeschnitten und das Gelände ordentlich aufgeräumt.
Ein schönes Beispiel dafür, wie viel wir in Tröndel gemeinsam bewegen können, wenn viele mit anpacken.
Und das Beste daran? Es hat auch noch richtig Spaß gemacht!
Ein herzliches Dankeschön an alle kleinen und großen Helfer:innen, an diejenigen, die Maschinen und Werkzeug zur Verfügung gestellt haben, und natürlich an alle, die für die leckere Verpflegung gesorgt haben.
Wir freuen uns schon auf die nächste Gemeinschaftsaktion – und vielleicht sind dann ja noch ein paar neue Gesichter dabei!
Denn eines hat dieser Samstag wieder einmal gezeigt: Gemeinsam geht vieles leichter. Und schöner ist es sowieso.
Bericht und Fotos: Martin Gassner
🟢 Eine Information der Gemeinde Tröndel