Zukunft der Biogasanlagen: Politik diskutiert in Tröndel über Landwirtschaft und Energie nach 2030

 

Auf Einladung des Bürgermeisters Klaus Fischer-Riepe war die Bundestagsabgeordnete Sandra Carstensen zu einem Gespräch über „Landwirtschaft und ländliche Räume in Schleswig Holstein“ zu Gast in Tröndel auf dem Hof der Familie Ernst. Vier Generationen leben hier von und mit der Landwirtschaft!

Landrat Björn Demmin, Amtsvorsteher Dirk Sohn, der leitende Verwaltungsbeamte des Amtes Lütjenburg Kristian Krumbeck sowie sechs Gemeindevertreter*innen diskutierten bei dieser Gelegenheit lebhaft mit der hiesigen Bundestagsabgeordneten.

Der Betrieb der Familie Ernst ist spezialisiert auf die Produktion von Milch (140 Kühe) und die Gewinnung von Energie durch eine Biogasanlage. Schwerpunkt der Diskussion war das Auslaufen der garantierten Einspeisevergütung der erzeugten Energie im Jahr 2030. Offen ist, wie es danach mit der Biogasanlage weitergeht.

Es gibt ca. 1400 Biogasanlagen in Schleswig-Holstein. Für viele von ihnen ist der Fortbestand ungeklärt. Ergebnis der Diskussion war, dass hier die Politik gefordert ist, Lösungen anzubieten. Insbesondere in Krisenzeiten gilt es, Ressourcen und energierelevante Infrastruktur zu sichern. Der Bürgermeister Klaus Fischer-Riepe betonte, dass auch Tröndel ein besonderes Interesse am Fortbestehen der Biogasanlage habe, da damit auch Gewerbesteuereinnahmen für die Gemeinde verbunden seien.

Dank gilt der Familie Ernst für deren Offenheit und die freundliche Bewirtung mit Kaffee, Tee und Gebäck!

Text & Fotos: Friedel Elisabeth Fischer-Riepe

🟢 Eine Veranstaltung der Gemeinde Tröndel

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